Sizilien Tarmina - Reisekino

Sizilien – Urlaub auf der Insel der Lichts – Teil 1

Die größte Insel des Mittelmeeres – Sizilien –  bietet eine unglaubliche Vielfalt an Sehenswürdigkeiten und mit dem Ätna den höchsten aktiven Vulkan Europas. Eine Insel, die vor allem eines verspricht – viele kontrastreiche Reiserlebnisse.

Ein Urlaubsziel voller Naturerlebnisse, beeindruckender Zeugnisse der wechselvollen Geschichte mit faszinierenden Ein- und farbenreichen Aussichten und Sehnsuchtsort für alle, die etwas Besonderes suchen.

sizilien_3

Das Tal der Tempel in Agrigento

Die Südküste Siziliens ermöglicht aktive Zeitreisen in die antike Geschichte der Insel. Das Tal der Tempel von Agrigento gehört zu den eindrucksvollsten Zeugnissen der Antike und lädt seine Besucher zu einem spektakulären Spaziergang ein. Wie auf einer Perlenschnur reihen sich die griechischen Sakralruinen aneinander und bieten einzigartige Fotomotive.

Beginnend mit dem Wahrzeichen von Agrigento, dem Dioskurenpalast auch Kastor- und Polluxtempel genannt über die Ruinen des Tempels des Olympischen Zeus mit der Kopie einer riesigen Atlantenfigur geht es hinauf zum Concordiatempel, der zu den am besten erhaltenen und schönsten Sakralbauten der griechischen Antike zählt und abschließend zum höchstgelegenen Tempel der Hera mit seinen 25 in die Höhe ragenden Säulen und Kapitellen.

Eine unvergessliche Zeitreise in das 5. Jahrhundert vor Christus, die Erahnen lässt, wie prächtig die Gesamtanlage einst gewesen sein muss, bevor diese durch Kriege und Erdbeben zerstört wurde. Den griechischen Göttern sei Dank, dass die Überreste bis heute erhalten geblieben sind.

UNESCO – Weltkulturerbe im Städtchen Noto

Von den Zeugnissen der Antike hinein in die barocke Schmucklust voller Lebensfreude entführt das Städtchen Noto an der Südostküste Siziliens. Ob Kirchen, Klöster oder Paläste – die schnörkelvollen Fassaden aus goldgelbem Sandstein machen Noto zu einem echten Geheimtipp für Touristen. Durch das Porta Reale gelangt man entlang der schnurgeraden Corso Vittorio Emanuelle duo zur restaurierten Kathedrale, die den optischen Mittelpunkt des Stadtzentrums verkörpert. Ein Bummel durch diese, seit 2002 zum UNESCO – Weltkulturerbe zählende Stadt, wird für alle Freunde barocker Architektur zu einem optischen Erlebnis – romantisches Stadtflair inklusive.

Die Südostküste Siziliens bietet Sonnenanbetern und Wassersportlern mit schönen Sandstränden, Badebuchten und vor allem kristallklarem Wasser ein ideales Urlaubsumfeld am Mittelmeer mit angenehmen Temperaturen bis weit in den Spätherbst.

Sightseeing in einer der größten Städte der Antike Syrakus

Einst eine der größten Städte der antiken Welt mit über einer halben Million Einwohnern, verzaubert die Provinzhauptstadt Syrakus heute ihre Besucher mit einer beeindruckenden Melange von über 2.000 Jahre alter Stadtgeschichte. Hauptanziehungspunkt im Zentrum ist die Insel Ortigia und zugleich ältester Teil der Stadt. Hier befinden sich die Überreste der ersten griechischen Bauwerke, dem Apollotempel und der griechischen Stadtmauer.

Das quirlige Leben in diesem Stadtteil ist ebenso beeindruckend wie das imposantes Bauwerk der Insel – der Dom von Syrakus. Dieser Dom wurde bereits im 7. Jahrhundert durch Umbau des griechischen Tempels der Athene errichtet und bildet mit seiner Fassade im Stil des sizilianischen Barock einen besonderen Blickfang.

Genießen Sie bei einer typisch italienischen Cafespezialität das faszinierende Flair des Domplatzes live oder besuchen das innere Gesamtkunstwerk des Domes. Vom Domplatz führt ein Gässchen zur legendenumwobenen Quelle der Arethusa. In dem weitläufigen Quellbecken des Brunnens Fonte Aretusa wächst echter ägyptischer Papyrus. Einmalig in Europa und damit bei Touristen ein sehr beliebtes Fotomotiv. Dem berühmtesten Sohn von Syrakus verdankt die Menschheit die Zahl Pi und dieser Mann ist kein geringerer als Archimedes.

Ein Grabmal sucht man vergebens, aber der nach ihm benannte Archimedesplatz bietet mit dem Artemisbrunnen den schönsten Brunnen der Stadt. Das wasserreiche Kunstwerk stellt dar, wie sich Arethusa mit Hilfe der Göttin Artemis in eine Quelle verwandelt. Bei einem Bummel durch die Altstadt entdeckt man Punkte mit malerischen Aussichten oder prunkvolle Palazzi an der Hafenpromenade.

Beitragsserie: Urlaub auf Sizilien

Advertisements
Ibiza - Reisekino Cala Hort

Ibiza – Urlaub auf einer Insel der Kontraste von Reisekino – Teil 2

Ibiza-Stadt – Entdeckungen innerhalb der mächtigsten Festungsmauern Europas in Eivissa

Bereits von weitem sichtbar thront über der Inselhauptstadt Eivissa die imposante Festungsanlage der historischen Altstadt, die seit 1999 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. In der Vergangenheit verschanzte sich die Stadt hinter den gigantischen Mauern vor ihren osmanischen Feinden. Heute stehen die Tore weit offen, damit die Tagesbesucher den architektonischen Stolz der Stadt, die historische Oberstadt Dalt Vila intensiv erkunden können.

Über die mächtigen Eingangstore betreten die Besucher die Anlage und werden optisch sofort ins Mittelalter zurückversetzt. Durch enge Gassen geht es vorbei an bewohnten Stadthäusern mit schmiedeeisernen Balkonen und im Wind flatternder Wäsche. Gepflegte Restaurants mit traumhaften Aussichten von den Terrassenplätzen laden zum stilvollen Verweilen ein.

Schweißtreibender Aufstieg zur Aussichtsplattform

Der Aufstieg zum Kanonenplateau erfolgt über eine langgestreckte Treppenanlage und kann in der Hitze der Sommermonate schweißtreibend werden. Die Mühe wird garantiert belohnt, denn oben angelangt, kann jeder Besucher ein unvergleichlich schönes Panorama in alle Himmelsrichtungen genießen. Kinder sind erstaunt, wenn auf den Kanonen goldglänzende Piraten auf ein gemeinsames Foto und klingende Münzen warten. Das dominierende Bauwerk auf dem Festungsberg ist die Kathedrale von Eivissa. Sie ist der „Heiligen Jungfrau vom Schnee“ gewidmet, obwohl es auf Ibiza nur sehr selten schneit. Der ungewöhnliche Name begründet sich übrigens mit einem besonderen kirchlichen Gedenktag.

Unbeschreiblich beeindruckendes Panorama von Ibiza-Stadt

Unterhalb breitet sich die Anlage der Kirche Santo Domingo aus dem 16. Jahrhundert vor den Augen der Besucher aus. Das Panorama vom Aussichtsplateau umfasst einen schönen Rundblick über den Hafen im Osten, die Insel Formentera im Süden und Teile der Küstenbebauung von Ibiza-Stadt in südliche Richtung.

Auf dem Rückweg durch die Gassen der Oberstadt werden Hobbyfotografen viele interessante und farbenprächtige Fotomotive entdecken können. Zum Abschluss dieser Erkundungstour liegt einem noch einmal die untere Altstadt und der Hafen zu Füßen und die Festungsbesucher verlassen dieses einzigartige UNESCO – Weltkulturerbe garantiert mit vielen schönen Impressionen und motivstarken Fotos für das Urlaubsalbum.

Im Teil 3 unserer Beitragsserie „Urlaub auf Ibiza“ werden wir euch die Reiseziele im Norden und Nordosten von Ibiza etwas näher vorstellen.